Ein Portrait der Stiftsgemeinde

Die rund 2500 Gemeindeglieder der Stiftsgemeinde wohnen in den drei Teilgemeinden mit jeweils eigenen Predigtorten. Das Bergfeld entstand als Neuansiedlung der Bauern auf einem Berg vor den Toren der Stadt in den 1930er Jahren. Seit 2013 zählt auch die Waldstadt zur Gemeinde: ein ab den 1960er Jahren in einer Höhenlage im Wald neu gebauter Stadtteil. Beide Orte rahmen die Talgemeinde in der schönen Mosbacher Altstadt.

 

Die hiesige Stiftskirche aus dem 13./14. Jahrhundert wurde mit der Reformation evangelisch. Eine zwischenzeitlich katholische Regierung führte jedoch zu der Teilung der Kirche. Seitdem beherbergt das ehemalige Langhaus die evangelische Stiftskirche – im Chor hingegen die kath. Kirche St. Juliana.

Lange Zeit verlief das Leben der Konfessionen weitgehend ungestört nebeneinander. Als Folge des ökumenischen Aufbruchs im vergangenen Jahrhundert näherten sich beide Gemeinden immer mehr an. Höhepunkt im Gemeindeleben war dann am 27. Juli 2008 die Einweihung der Ökumene-Tür, die seitdem beide Kirchen miteinander verbindet.

 

„Ökumene“ ist ein Markenzeichen der Gemeinden in Mosbach. Heute gibt es viele ökumenische Feste, Gottesdienstfeiern und weitere Berührungspunkte. Am Jahresanfang wird ein gemeinsamer Tauferinnerungsgottesdienst gefeiert. Den Gemeinden ist wichtig, auf das Verbindende zwischen den Konfessionen zu schauen und bereits jetzt das zu feiern, was möglich ist. Der „Maueröffnung“ wird ebenfalls mit einem ökumenischen Gottesdienst und anschließendem Kirchplatzfest gedacht. Zu Pfingsten und zum ökumenischen Bibeltag im Herbst gibt es weitere Gottesdienste wie auch im Advent den Kanzeltausch der Pfarrer. Ökumenischer Kinderbibeltag, gemeinsame Sitzung des Ältestenkreises mit dem kath. Pfarrgemeinderat und die ökumenischen Bibeltage bereichern den gemeinsamen Austausch. Täglich finden ökumenische Mittagsandachten im kath. Teil der Kirche statt.

 

Ein weiterer Schwerpunkt der Gemeinde ist die Kirchenmusik. Bezirkskantor Bernhard Monninger leitet u.a. die Kantorei, den Kammerchor und den Posaunenchor. Alle Chöre wirken regelmäßig im Gottesdienst mit. Zweimal im Jahr finden große Aufführungen wie beispielsweise das „Weihnachtsoratorium“ (J.S. Bach) oder der „Elias“ (F.M. Bartholdy) statt – zudem weitere Konzerte und die beliebte „Musik zur Marktzeit“ in der Sommerzeit.

 

Viele Menschen engagieren sich neben den beiden Pfarrern (1 ½ Deputate) in der Gemeinde im Besuchsdienstkreis, im Kirchenöffnungskreis (Mai bis Oktober), in Bibel- und Gesprächskreisen, beim Austragen des Gemeindebriefs, als Teamer beim Konfi und im Jugendgottesdienst, im Ältestenamt mit Lektorendienst im Gottesdienst, beim Blumenschmuckdienst und mit viel Hilfe und Tatkraft bei weiteren Ereignissen und Feiern im Gemeindeleben.

 

Die evangelischen Kindergärten bringen sich ebenfalls an vielen Stellen im Gemeindeleben ein, zum Beispiel bei den Familiengottesdienst.

 

In den Sommermonaten bietet die „Offene Kirche“ die Möglichkeit, die Stiftskirche zu besuchen, eine Gebetskerze zu entzünden sowie die Ökumene-Tür zu durchschreiten.

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